Book# 30715

Pfrunder, Peter & Stutzer, Beat (Hg.)

Albert Steiner. Das fotografische Werk. Mit Beiträgen von Anne Hammond, René Perret, Peter Pfrunder, Beat Stutzer und Hans Peter Treichler. Hg. Bündner Kunstmuseum u.a.

Ausstellungskatalog, Winterthur, Fotostiftung Schweiz, 2006.
Ort   Bern
Verlag   Benteli Verlag
Jahr   2005
Einband   geb.
Illustration, Ausstattung   208 Abb., davon 198 in Farbe, 10 Duplex
Medium   Buch, Katalog

 

Text dt. - „Albert Steiner (1877-1965) ist einer der bekanntesten und zugleich einer der unbekanntesten Fotografen der Schweiz. Bekannt, weil seine Bilder millionenfach reproduziert wurden und die Wahrnehmung der Schweiz als unverdorbenes Alpenland mitgeprägt haben. Unbekannt, weil der fotohistorische Stellenwert seines Schaffens und seine Biografie bis vor kurzem wenig erforscht waren. Mit einem umfassenden Überblick über sein Werk macht die Ausstellung deutlich, dass sich Steiners Fotografien nicht auf simple Postkarten-Idyllen reduzieren lassen. Seine sorgfältig aufgebauten, lichtdurchfluteten Kompositionen bringen immer wieder die Erfahrung menschlicher Nichtigkeit angesichts der Grösse und Schönheit der Natur zum Ausdruck. [...] Die Ausstellung „Albert Steiner – das fotografische Werk“ zeigt mit rund 150 Arbeiten aus verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen den ersten umfassenden Überblick über Steiners Schaffen, das zwischen 1910 und 1930 seine volle Blüte erreichte. Dabei werden auch die unterschiedlichen Ansätze gewürdigt, mit denen der Fotograf die Bergwelt interpretierte. Mit einer malerischen, aus dem Umfeld des Piktorialismus hervorgegangenen Fotografie übersteigerte er die Landschaft manchmal bis ins Unwirkliche. Mit einer sachlichen und grafischen Bildsprache orientierte er sich in den zwanziger Jahren aber auch an den Grundsätzen der Neuen Sachlichkeit und schuf aus dieser Haltung heraus das erste moderne Fotobuchder Schweiz (Schnee Winter Sonne, 1930), vergleichbar mit Albert Renger-Patzschs Klassiker Die Welt ist schön (1928). Steiners intensive, ja fast obsessive Beschäftigung mit der Bergwelt entspringt einer eigenständigen Vision. Wie kaum ein anderer Schweizer Fotograf vor ihm fühlte sich Albert Steiner als Künstler. Und im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen war es für ihn selbstverständlich, dass sich die Fotografie dazu eignet, Kunstwerke zu schaffen. Nicht zuletzt darauf beruht die Aktualität seines Werkes.“ (Verlagstext). - Nur Kurztitelaufnahme 04.2006.
78.00 SFR. 65.00 €.
Photographie 20. Jahrh. Schweiz Landschaftsphotographie Monographie Stutzer, Beat Hammond, Anne Perret, René Pfrunder, Peter Treichler, Hans Peter 

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